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Rekonstruktive Urologie und Neurourologie

Klinische Expertise und Forschung. Eng verzahnt.

Während die Rekonstruktive Urologie sich der Behandlung von Fehlanlagen und Folgen von Unfällen oder Voroperationen widmet, hat die Neurourologie das Ziel der Wiederherstellung der Funktion der Harnblase bei unterschiedlichen Problemen. Mit zum Teil sehr aufwendigen und modernen chirurgischen Verfahren können so narbige Verengungen der Harnwege (Strikturen) oder Fisteln (zum Beispiel zwischen Harnblase und Darm) effektiv und langfristig behandelt werden. Die Erweiterung der Harnröhre mit Wangenschleimhaut bis hin zur funktionellen Muskelverpflanzung an die Harnblase (LDDM-Operation bei Blasenentleerungsstörung) sind das Spektrum der Rekonstruktiven Urologie.

Zur Behandlung der Harninkontinenz haben sich für beide Geschlechter in den letzten Jahren unterschiedlichste Bandsysteme etabliert. Langjährige Erfahrung in der prothetischen Chirurgie, insbesondere der sakralen Neuromodulation, dem künstlichem Schließmuskel oder der Penisprothetik ermöglicht Therapieoptionen bei ausgeprägtem Beschwerdebild. Sonderbereiche sind die geschlechtsangleichende Operation und die Versorgung von querschnittverletzten Patienten.

Eine enge Verzahnung der klinischen Expertise mit der Forschung ermöglicht es, Ergebnisse schnellstmöglich in die Behandlung zu integrieren. Aktuell stellen die Anwendung von gezüchteten Urothel (Tissue Engineering) zur Harnröhrenrekonstruktion und die Stammzellapplikation zur Therapie der Belastungsharninkontinenz Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen dar.

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