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Die erworbene Penisverkrümmung (IPP)

Penisverkrümmungen sind sowohl als angeborene oder im Laufe des Lebens aufgetretene Erkrankungen bekannt. Die letzteren, erworbenen Penisverkrümmungen werden als Induratio penis plastica (IPP) oder auch Morbus Peyronie bezeichnet.
Trotz aller Bemühungen sind die Ursachen der Penisverkrümmung noch im Verborgenen. Nur bei wenigen Patienten ist eine Verletzung, zum Beispiel durch ein Umknicken des Gliedes im erregten Zustand, erinnerlich. Mit einem Auftreten von etwa 5% in der männlichen Bevölkerung ist diese Erkrankung gar nicht so selten wie häufig angenommen.

Bei der Induratio penis plastica kommt es zu einer gutartigen Bindegewebsvermehrung der Schwellkörperhülle. Häufig ist diese wie eine Narbe im Bereich des Gliedes zu tasten und kann durch „kalkartige“ Einlagerung teils die Festigkeit von Knochen erreichen.

Folgende Beschwerden werden von Patienten berichtet:

  • Penisverkrümmung mit Schwierigkeiten des Eindringens beim Verkehr
  • Verkürzung des Gliedes
  • Schmerzen bei Erektion
  • Erektionsschwäche

Die genannten Symptome können entweder einzeln oder in Kombination auftreten. Verwandtschaft hat die Induratio penis plastica mit Bindegewebserkrankungen der Hände und Füße, die dort zu Streckschwierigkeiten der Finger oder Schmerzen der Fußsohle führen können (Morbus Dupuytren und Morbus Ledderhose). Auch Erkrankungen des Zucker- und Fettstoffwechsels oder ein erhöhter Blutdruck gelten als Risikofaktoren für das Auftreten.

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