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Diagnostik der Erektionsschwäche

Folgende Untersuchungen werden in der Ursachensuche der Erektionsschwäche angewendet:

  • Sorgfältiges Arzt-Patientengespräch
  • Urologische Untersuchung inklusive Prostatakrebsvorsorge
  • Blutabnahme: Hormone, Fettwerte, Zucker (Glucose, HbA1c) und andere
  • Fragebögen (IIEF-5 Fragebogen)
  • Messung der Schwellkörperdurchblutung mittels speziellem Ultraschall (Doppler) nach Erzeugen einer künstlichen
  • Erektion durch Injektion eines Medikamentes (Schwellkörperinjektionstestung)
  • Anwendung der landläufigen „Potenzmittel“ (5-PDE Hemmer) zur Prüfung deren Wirkung
  • Spezielle Diagnostik in Einzelfällen: Röntgendarstellung der Schwellkörpergefäße (Angiographie) beziehungsweise der Schwellkörper selbst (Cavernosographie)

Zu beachten ist, dass nicht selten die Erektionsschwäche Ausdruck einer anderen Grunderkrankung (häufig Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Stoffwechselerkrankung) ist. Bei Verdacht ist bei diesen Patienten eine ebenso umfangreiche Untersuchung bei der Hausärztin/dem Hausarzt oder einem Herzspezialisten ratsam. Die Psyche als Ursache der Erektionsstörung muss ebenso beachtet werden und spielt vor allem bei jüngeren Männern eine Rolle, bzw. kann eine organische Ursache noch verstärken.

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