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Erektionsschwäche

Unter einer Erektionsschwäche (erektile Dysfunktion) wird die nicht ausreichende Funktion des Gliedes zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs verstanden. Betroffen sein können die Größenzunahme des Gliedes (Tumeszenz), die Festigkeit des Gliedes (Rigidität) und die Dauer der Erektion.
Eine Erektion ist ein komplizierter und umfangreicher Vorgang im männlichen Körper, an dem folgende Organe und Systeme beteiligt sind: Gehirn, Rückenmark, Nervenbahnen des Beckens, Schwellkörpernerven, Schwellkörperblutgefäße und die Schwellkörper selbst.
Störungen einer Erektion können somit auf allen genannten Ebenen liegen. Je älter ein Mann wird, umso häufiger kann auch eine Erektionsschwäche auftreten; so sind zum Beispiel etwas 10 % der Männer zwischen 40 und 50 Jahren und über 50% der Männer zwischen 70 und 80 Jahren betroffen.

Die Ursachen einer Erektionsschwäche sind sehr verschieden, allerdings muss betont werden, dass viele unserer Volkserkrankungen durch Schädigungen der Blutgefäße und Nerven sich in einer Erektionsschwäche bemerkbar machen können.

An folgende Ursachen sollte gedacht werden:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung (Herzinfarkt)
  • Stoffwechselerkrankungen wie die Zuckererkrankung (Diabetes mellitus) oder Fettstoffwechselstörungen wie zum
  • Beispiel ein hoher Cholesterinwert
  • Verletzung der Nerven bei Operationen im Becken (Prostata- oder Mastdarmoperationen)
  • Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche (zum Beispiel Parkinsonerkrankung oder Depressionen)
  • Erektionsschwäche als Nebenwirkung von Medikamenten (zum Beispiel Betablocker)
  • Hormonstörungen wir zum Beispiel Testosteron- oder Schilddrüsenhormonmangel

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