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DFG unterstützt Forschungsvorhaben

Immer mehr Menschen leiden an Harninkontinenz oder Blasenschwäche. Es gibt verschiedene Formen von Blasenschwäche, welche auch verschiedene Ursachen haben können. Sehr viele Patienten leiden an der so genannten Belastungsinkontinenz. Eine wichtige Ursache für die Ausbildung einer Belastungsinkontinenz ist die Schwächung des Blasenschließmuskels.

Im Rahmen des oben genannten Forschungsvorhabens soll untersucht werden, ob Belastungsinkontinenz dadurch gemildert oder behandelt werden kann, dass in den geschwächten Schließmuskel der betroffenen Patienten eigene Vorläuferzellen gespritzt werden.

Seit Juli 2012 werden rein experimentelle Untersuchungen an Inkontinenzmodellen und prä-klinische Studien durchgeführt. An diesem Vorhaben sind neben der Urologie die BG Unfallklinik in Tübingen, die Medizinische Klinik Tübingen, die Radiologische Klinik Tübingen, das Hertie-Institut Tübingen, das Naturwissenschaftlich-Medizinische Institut (NMI) an der Universität Tübingen, die Universität Stuttgart, und das Fraunhofer-Institut in Stuttgart beteiligt.

Im Rahmen der ersten Förderstufe von drei Jahren soll geklärt werden, ob Vorläuferzellen einen geschwächten Blasenschließmuskel stärken oder regenerieren können. Zudem werden neue Applikationssysteme und Bildgebungsverfahren entwickelt. In der zweiten Förderstufe, etwa ab 2016, werden die experimentellen Untersuchungen und die prä-klinischen Studien auf ihre Übertragbarkeit in die tatsächliche Anwendung hin überprüft.

Weitere Informationen zur Klinischen Forschergruppe 273 (KFO273) finden Sie unter: KFO273

Im Frühling 2013 startet die Urologischen Klinik zudem ein von der Europäischen Gemeinschaft gefördertes Netzwerkprojekt im Rahmen der Cooperation of Science and Technology (COST). Ziel dieser Initiative ist es, die aus den experimentellen und prä-klinisch Studien gewonnenen Ergebnisse mit einem international besetzten Gremium von Urologen, Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Patientengruppen und anderen Vertretern der Gesundheitsversorgung zu diskutieren, um möglichst unmittelbar nach Abschluss der experimentellen und klinischen Studien in internationale multi-zentrische klinische Studien eintreten zu können.

Informationen zur COST-Aktion "Regenerative Sphincter Therapy" (ReST) finden Sie unter: http://www.cost.eu/domains_actions/bmbs/Actions/BM1209

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